Silberfischchen (Lepisma saccharina):


Das Silberfischchen gehört zu einer altertümlichen Insektengruppe, die auch im Erwachsenenstadium keine Flügel besitzt und sich nicht in einer Metamorphose entwickelt. Aus dem Ei schlüpfen Tiere, die so aussehen wie ein Imago, wachsen und sich mehrmals häuten. Auch erwachsene fortpflanzungsfähige Silberfischchen häuten sich angeblich bis zu 80mal und wachsen ständig.


Die Silberfischchen sind wärmeliebende Nachtlebewesen und in der gemäßigten Zone an feuchtwarme Stellen gebunden, etwa an warme Keller oder im Badezimmer, aber auch in noch nicht ausgetrockneten Neubauten.


Ihre Nahrung finden sie in Altpapier, Büchern, Zeitschriften, Tapeten; sie ernähren sich vorwiegend von Stärke oder vom Dextrin des Klebstoffes. Baumwolle, Leinen, Seide, Kunstfasern verschmähen sie nicht, ebensowenig tote Insekten oder eigene Exuvien (abgesteifte Haut). Sie sind jedoch in der Lage mehrere Monate zu hungern, ohne Schaden zu nehmen.


Vorbeugend sollte die Herabsetzung der Luftfeuchtigkeit; geeignete Lagerung von Büchern, Zeitschriften und Zeitungen in kühler, trockener Umgebung ausreichend sein.



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