Mauerassel (Onisucus asellus) und Kellerassel (Porcellio scaber):


Als einzigen Krebstieren ist es den Landasseln gelungen, permanent außerhalb des Wassers zu existieren. Zwei Arten, die uns lästig werden können, sind Keller- und Mauerassel.


Asseln sind von gräulicher Farbe und bis 16 mm groß. Die Grundfarbe der Mauerasseln ist beige und sie tragen auf dem Rücken zwei Längsreihen gelblicher, kleiner Flecken. Sie erreichen eine Größe von ca. 18 mm. Asseln besitzen sieben gleich gestaltete Beinpaare (daher der Name der Gruppe: "Isopoda" = Gleichfüßer).


Keller- und Mauerasseln bevorzugen dunkle, feuchte Orte. Dieses liegt in ihren Atmungsorganen begründet. Als Kiemenatmer sind Asseln auf sehr feuchte Konditionen in ihrem Lebensraum angewiesen. Um atmen zu können, müssen Asseln stets gewährleisten, daß die Oberfläche ihrer Kiemen mit einem Feuchtigkeitsfilm überzogen ist. Trocknen die Kiemen aus, sterben die Landkrebse ab. Asseln ernähren sich von vermodernden pflanzlichen Stoffen.


Mitunter dringen Asseln in großer Zahl in unsere Gebäude ein. Sie besiedeln eher die unteren Stockwerke in Gebäuden und rufen bei den Bewohnern Ekelgefühle hervor. Ein ständiges Überleben und eine Entwicklung in unseren Gebäuden ist den Asseln nur dann möglich, wenn sehr feuchte Umweltbedingungen vorherrschen. Dieses ist meist nur in feuchten Kelleräumen gegeben. Kommen Asseln auf Dauer in Wohnbereichen vor, ist die Bausubstanz auf Feuchtigkeit hin zu untersuchen



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