Gemeiner Nagekäfer, Holzwurm (Anobium punctatum):


Der Gemeine Nagekäfer sieht dem Brotkäfer sehr ähnlich. Er wird 3 bis 5 mm lang, ist von dunkelbrauner Farbe und von ovalem Umriß. Sein Kopf liegt unter dem Halsschild verborgen. Die Antennen weisen drei leicht vergrößerte Endglieder auf. Die Larve ist engerlingsartig gekrümmt und trägt starke Kieferzangen, mit denen sie vornehmlich das Splintholz von Hölzern befrißt.


Der Holzwurm ist mittlerweile durch den Menschen fast weltweit verbreitet. Ursprünglich stammt er aus Europa, wurde aber in Afrika, Südamerika, Australien und Neuseeland eingeschleppt.


Durch Fraß der Larven werden heimische Laub- und Nadelhölzer im Splintholzbereich geschädigt. Einige tropische Hölzer (u.a. Limba) sind nicht gefährdet. Geschädigte Hölzer sind meist an den vielen kreisrunden Ausfluglöcher zu erkennen. Geschädigt werden alle Hölzer, deren Holzfeuchte nicht unter 10% liegt.


Opfer von Holzwürmern werden nicht nur Kunstgegenstände (Holzfiguren, Bilderrahmen). Geschädigt werden auch Möbel, Dachstühle und Holzverkleidungen in Kirchen u.v.m.



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